heilige Prokopius erlitt das Martyrium

Die Demut Mariens bei der Ersten Ankunft

Maria trat bei der ersten Ankunft Jesu Christi kaum in Erscheinung, damit die Menschen, die noch wenig über die Person ihres Sohnes unterrichtet waren, sich nicht von Ihm abwenden, indem sie sich zu sehr an sie klammern – was offenbar geschehen wäre aufgrund der bewundernswerten Reize, die der Allerhöchste selbst ihrem äußeren Erscheinungsbild verliehen hatte. Dies ist so wahr, dass Dionysius der Areopagit schrieb, dass er sie beim Anblick für eine Gottheit gehalten hätte wegen ihrer geheimen Reize und ihrer unvergleichlichen Schönheit, wenn der Glaube, in dem er fest verankert war, ihm nicht das Gegenteil gelehrt hätte.

Die Offenbarung bei der Zweiten Ankunft

Aber bei der zweiten Ankunft Jesu Christi muss Maria durch den Heiligen Geist bekannt und offenbart werden, damit durch sie Jesus erkannt, geliebt und gedient wird. Die Gründe, weshalb der Heilige Geist seine Braut während ihres Lebens verborgen hielt und sie nur sehr teilweise seit der Verkündigung des Evangeliums offenbarte, bestehen nicht mehr. Gott will nun Maria, das Meisterwerk seiner Hände, in diesen letzten Zeiten offenbaren und bekannt machen.

Demut und Verborgenheit

Denn sie hat sich in dieser Welt verborgen und sich aus tiefer Demut niedriger als der Staub gestellt, nachdem sie von Gott, seinen Aposteln und Evangelisten die Erlaubnis erhalten hatte, nicht sichtbar zu sein.

Herrlichkeit Gottes

Denn als Meisterwerk Gottes will Er sowohl hier auf Erden durch die Gnade als auch im Himmel durch die Herrlichkeit in ihr verherrlicht und gelobt werden.

Maria, Morgenröte der Gerechtigkeit

Denn als die Morgendämmerung, die dem Sonnenaufgang der Gerechtigkeit – Jesus Christus – vorausgeht und ihn enthüllt, muss sie erkannt und gesehen werden, damit auch Jesus Christus erkannt wird.

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