Der Kampf um die Heiligkeit: Treue, Ausdauer und Vertrauen in Gottes Hilfe**



 Im Kampf um die Heiligkeit zählt und gilt nicht nur die Anzahl der Siege oder Niederlagen, die wir erringen, sondern die Anstrengung, die wir unternehmen, um stets treu dem Willen Gottes zu bleiben. Eine Schlacht oder zehn zu verlieren, heißt nicht, den Krieg zu verlieren. Wer weiter kämpft, kann am Ende triumphieren.

Und wenn die Situation verzweifelt wird? Es kann oft vorkommen, dass die Feinde unserer Heiligkeit uns so heftig angreifen, dass der schon geschwächte und müde Wille sich kraftlos fühlt, um widerstehen zu können. Doch auch in diesem Fall dürfen wir nicht aufgeben. Man muss sich sagen: "Ich gebe nicht auf. Ich willige nicht ein. Ich lege meine Waffen nicht nieder." "Ich weiß genau, auf wen ich mein Vertrauen gesetzt habe, und ich bin sicher, dass Er mächtig ist, meine Schätze zu verteidigen" (2 Tim 1, 12). Der schlimmste Verlierer ist derjenige, der sich leicht geschlagen gibt. Man muss mit dem Psalmisten wiederholen: "Mein Gott, komm mir zu Hilfe. Herr: eile, mir zu helfen" (Ps 69). "Sieh, Herr, wie sie angreifen. Verlass mich nicht. Gott meiner Rettung." "Erinnere dich, Herr, dass sie mir auf meinem Weg eine Falle gestellt haben." Und wenn wir beharrlich darauf vertrauen und Gott um Hilfe anflehen, können wir die Worte des Psalms wiederholen: "Wenn der Herr uns nicht geholfen hätte, hätten uns die schäumenden Fluten bis zum Hals erreicht. Aber der Herr war gut und ließ nicht zu, dass uns die Strömung mitriss."

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